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Marktinformationen
31.08.07
Heizölpreise stabilisieren sich
Zum Ende der aktuellen Handelswoche haben sich die Preise für Heizöl, nachdem diese am Mittwoch einen kräftigen Sprung nach oben gemacht haben, auf einem sehr hohem Niveau stabilisiert.
Die drei wichtigsten preistreibenden Faktoren bestehen nach wie vor. Da wäre zum einen, dass in Nigeria derzeit wegen Angriffen von Rebellen auf die Ölindustrie, Raffinerien und Pipelines eine Fördermenge von 800'000 Barrel pro Tag ausfällt. In den USA laufen die Raffinerien seit Monaten auf einem ungenügenden Niveau. Und ungelöst bleibt die Iranische Urananreicherungskrise. Der Ausfall nigerianischer Ölfördermengen ist deshalb so von Bedeutung, weil sich diese Qualität besonders für die Herstellung von Benzin eignet. Genau das wird bei einem der Hauptabnehmer nigerianischen Öls, den USA, wegen der Produktionsausfälle der letzten Wochen zunehmend knapper. Zu spüren ist dies durch die zunehmenden Importe in die USA, auch an unseren einheimischen Tanksäulen. Desweiteren spitzt sich die Situation in der Irankrise zu, Teheran hat die industrielle Herstellung spaltbaren Materials offenbar im Griff, der Bau des ersten Atomkraftwerkes soll begonnen haben. Selbst wenn in dieser Krise weiterhin nur mit Worten scharf geschossen wird, drückt die Aussicht auf Sanktionen und eine selektive Fördermengen-Politik Irans den Ölpreis an die Decke.
Trotz dass die Heizölpreise zur Zeit deutlich teurer sind als die ‚Tiefstwerte’ von Ende Januar, ist der Preis aber weiterhin gut für eine teilweise Ergänzung des Heizölvorrates für das Ende dieser Heizperiode. Reicht der Heizölvorrat noch, könnte sich spekulatives Abwarten auf niedrigere Preise lohnen.
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