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Marktinformationen
13.03.07
Mildes Wetter setzt Heizölpreise unter Druck
Die anhaltenden milden Witterungsbedingungen setzen den Heizölpreisen auch zu Wochenbeginn weiter zu.
Die einzelnen Preisfaktoren halten sich aber zur Zeit die Waage.
Da stehen auf der preissteigernden Seite die Iran-Atomkrise, die Produktionsausfälle unsicherer Ölliefer-Länder wie Nigeria sowie die schlechte Verfügbarkeit der US-Raffinerien. Auf der preissenkenden Seite ist es der milde Winter, verbunden mit einem Nachfrage-Einbruch beim Heizöl, die prognostizierte, sich abschwächende Weltwirtschafts-Entwicklung, verbunden mit einem mutmasslichen Ölprodukte-Nachfrage-Rückgang sowie die aktuell ausreichende Rohölproduktion. China will zudem seine rasante Wirtschafts-Entwicklung abbremsen, was auf die Ölnachfrage nicht wirkungslos bleiben wird.
Bei dem anstehenden Treffen der OPEC sollten die bestehenden Förderquoten beibehalten werden und somit den Ölpreis weiter entlasten.
Trotz dass die Heizölpreise zur Zeit deutlich teurer sind als die ‚Tiefstwerte’ von Ende Januar, ist der Preis aber weiterhin gut für eine teilweise Ergänzung des Heizölvorrates für diese Heizperiode. Reicht der Heizölvorrat noch, könnte sich spekulatives Abwarten auf milderer Temperaturen und Preise lohnen.
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